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Tech/Tools: Ubuntu 8.10 "Intrepid Ibex" und Webserver Update


By admin - Posted on 30 October 2008

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Haben Sie sich auch schon auf das Erscheinen einer neuen Software gefreut? Konnten kaum warten, das Ding in den Händen zu haben und zu installieren? Ubuntu Benutzer kommen heute auf ihre Kosten - während Ubuntu Fans wohl schon seit mehreren Monaten mit den Vorversionen unterwegs waren. Das Gute an Ubuntu und Verwandten: Das Ganze geht klaglos und unspektakulär vonstatten. Das kann man sich als erfahrener Redmond Kunde kaum vorstellen: 4 Upgrades - und alle Geräte - Server und Clients - laufen wie vorher. Wir reden hier nicht nur von Neuerungen sondern von der berechtigten Erwartung eines Benutzers, dass das System nach einem Upgrade noch mindestens so gut läuft wie vorher - inklusive Anwendungen. Das liegt nicht daran, dass unter der Haube wenig verändert wurde - im Gegenteil - sondern an der Architektur einer Linux Installation.

Was wäre wenn? - Hätte ich eine Installation zerschossen oder wär gezwungen, eine andere/frühere Version zu nehmen? - Der Benutzer zückt ein Backup von seinem Benutzerverzeichnis, spielt das auf eine neue Installation ein und die Arbeit geht weiter. Vielleicht existiert ja grade eine Sicherungskopie irgendwo auf der Platte: ein Handgriff, und die Kopie ist eingebunden, provisorisch oder für ewig. Raubkatzen (mit OS X) können da mithalten, andernorts ist es fertig mit der schönen Aussicht.

Komfort beim Installieren oder Aktualisieren

Auch auf dem Tablet PC - ohne CD Laufwerk - ist die Installation ein Spaziergang. Tools wie usb-creator bauen aus einem CD Abbild einen startbaren USB Stick. Die meisten werden aber kaum ein Startmedium brauchen, da mit einem einzigen Befehl oder Knopfdruck geführt auf die neuste Version migriert werden kann. Hier macht sich dann der modulare Aufbau bemerkbar: jedes Paket wird einzeln aktualisiert oder ersetzt - das dauert eine Weile, das Ergebnis begeistert: Bluetooth, Pen, Sound, WLAN, Webcam - alles läuft.

Web Server: stoni.ch aktualisiert

Der öffentliche Bereich von stoni.ch läuft mit einer freien Software für Inhaltsverwaltung bei einem Web Provider. Solche Portale - in der Fachsprache Content Management Systems (CMS) - trennen Inhalt von Optik, d.h. ist der Design einmal gewählt (oder geändert), können sich die Redaktoren auf den Inhalt konzentrieren.

Es gibt dutzende von solchen Systemen, stoni.ch basiert auf Drupal, welches auch von grossen kommerziellen Anbietern genutzt wird. Drupal bietet ein sehr schlankes Gerüst, basiert auf einer Scriptsprache mit Datenbankanbindung und ist dank Modulen vielseitig ausbaufähig (Newsletters, Blogs, Forums, Online-Bücher, Bilderverwaltung etc). Schon sehr günstige Web Provider bieten alles Nötige, um Drupal zu betreiben.

Das Drupal Framework bei stoni.ch wurde nun auf die aktuelle Version angehoben (von 5.x auf 6.6.), zusätzliche Module sind eingebaut (bessere Benutzerfreundlichkeit, vor allem für die Redaktion). Die Seite war daher für rund 10 Minuten offline, der ganze Vorgang hat rund 2 Stunden beansprucht. Ein wichtiges Modul - der Event Manager - steht momentan noch nicht zur Verfügung, wir arbeiten daran.

Link:
Nachricht zu Ubuntu auf Linux Magazin: http://www.linux-magazin.de/news/steinbock_klettert_ins_ziel_ubuntu_8_10...